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Archive for November, 2007

Impressumspflicht

In heutigen Zeiten wo an jeder Ecke des Internets von Abmahnwellen berichtet wird, ist es um so wichtiger sich Gedanken darüber zu machen, ob die eigene Webseite einer Impressums-Pflicht unterliegt und wenn ja, was genau das eigene Impressum enthalten muss.

Verstöße gegen die Impressumspflicht kann behördliche Sanktionen (bis zu 50.000 Euro Strafe) oder Unterlassungs- bzw. Schadenersatzklagen seitens bestimmter Organisationen und Konkurrenten mit sich ziehen.Was genau in diesem Impressum anzugeben ist, bestimmt seit dem 1. März 2007 das Telemediengesetz (TMG).

Für journalistisch-redaktionell gestaltete Inhalte gilt zusätzlich der Staatsvertrag für Rundfunk und Telemedien (RStV).
Je nach Beruf oder Gesellschaftsform müssen Homepagebetreiber dabei höchst unterschiedliche Angaben machen.
Eine REIN Private Webseite ist von der Impressums-Pflicht ausgenommen, aber VORSICHT :

“journalistisch-redaktionell gestaltete Angebote” Beiträge, die zu einer “Meinungsbildung” beitragen können sind nicht befreit, zumdem gibt es unterschiedliche Auffassungen bei der Beurteilung einer Webseite. Wenn eine Webseite Werbung enthält, wie z.B. mittels Partner-Programme die Provisionen auszahlen, ist es fraglich ob die Webseite noch als “privat” eingestuft wird, da Sie einer Gewinn Erzielung dient.

Also: Webseiten mit Werbung ,die zur “Meinung bilden” beitragen oder “redaktionell” erscheinen (z.B. durch einen Blog oder News) sollten nicht davon ausgehen von der Impressums-Pflicht befreit zu sein.

Genauere Informationen sowie einen Impressum-Generator, finden Sie auf Diggi-Info.

Hinweis: Dies stellt keinesfalls eine Rechts-Beratung dar, im Zweifelsfall ist ein Anwalt zur Beratung zu konsultieren.

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HTML und WYSIWYG Editoren – Teil III (von III)

Vergleich einiger WYSIWYG-Editoren:
Markführer ist schon lange das Programm Dreamweaver, inzwischen im Besitz von Adobe und zur Zeit in der Version CS3 für 529 Euro zu haben.

Dreamweaver verbindet den WYSIWYG-Editor mit direkter paralleler Quelltexterstellung. Das heißt, der Programmnutzer kann während der laufenden Arbeit zwischen der WYSIWYG- Bearbeitung und der Quelltext/HTML-Bearbeitung hin und her wechseln. So kann ein versierter Programmierer mehr Möglichkeiten ausreizen. Dreamweaver wendet sich also auch wegen seiner Komplexität und seines riesigen Funktionsumfangs eher an Profi-User.

Ein Vorteil dieses Programms liegt nach Usermeinung darin, dass – im Gegensatz zu kommerziellen Konkurrenzprodukten wie Microsoft Expression Web oder Adobe GoLive – einigermaßen „ordentlicher“ HTML-Code generiert wird.

Dreamweaver gestattet also die einfache grafische Bearbeitung von HTML-Seiten und bietet Farbkennzeichnung sowie Autovervollständigen für HTML-Code und andere Skriptsprachen wie JavaScript und PHP. Kritiker beklagen sich gelegentlich über Instabilitäten, anstrengend zu erstellendes Layout sowie eine zu schwerfällige Behandlung von Skriptsprachen.

Trotz dieser Kritik will kaum ein Profi auf die genannten Konkurrenzprodukte wechseln, außer in speziellen Anwendungssituationen. So kann es sinnvoll sein, bei der Erstellung von ASP-Projekten Microsoft Expression Web zu verwenden, da ASP eine Technik ist, die Microsoft entwickelt hat, um Datenbanken im Internet nutzbar zu machen. Ebenfalls sinnvoll ist es für einen Grafiker, der lange mit Adobe Produkten gearbeitet hat, Adobe GoLive als Webeditor einzusetzen, denn so kann er sein Wissen auf dieses Produkt transferieren.

Als Alternative zur lokalen Websiteerstellung werden nur gesehen: kostenlose Programme wie NVU oder den Einsatz von CMS (Content Management Systemen) wie Typo3 oder Joomla. Inzwischen sind viele Websites so komplex, dass das lokale Erstellen der Seiten, das lokale Verknüpfen der Inhalte und das anschließende Hochladen auf den Server als wenig produktiv eingeschätzt werden. Man wendet dann eher ein CMS an.

Aber auch beim CMS stellt sich die Frage: manuelle HTML-Code-Eingabe oder WYSIWYG-Editor? Denn innerhalb des CMS muss auch Quellcode erzeugt werden. Im kostenlosen Programm Joomla und im beliebten Weblog-Programm WordPress wird als kostenloser WYSIWYG-Editor TinyMCE angeboten.

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E-Mail Adresse auf der eigenen Webseite schützen.

Wenn auf der eigenen Webseite, z.B. im Impressum die eigene E-Mail Adresse im “Klartext” angezeigt/geschrieben wird, dann ist die Warscheinlichkeit dauerhaft von Spam überschüttet zu werden sehr gross.

Spammer durchsuchen mit automatischen Scripten (E-Mail Robots) das Internet und somit auch Ihre Webseite nach E-Mail Adressen ab und eine so einmal gefundene E-Mail Adresse, wird in der Regel nie wieder Spamfrei.

Vorsorgen ist also die Devise. Eine Möglichkeit ist das Schreiben der E-Mail Adresse mit einem Grafikprogramm, abspeichern als Bild und dieses dann in die Webseite einbinden.

An Stelle des “@” einfach [AT] oder +[at]+ eingeben ist ebenfalls eine Lösung, wenn diese auch schon von einigen Robots erkannt wird und somit nur wenig schützt.

Bei beiden Varianten , dann funktioniert
allerdings das automatische Öffnen der E-Mail Software mit Klick auf die Emailadresse nicht mehr.

Statt als Grafik oder mit[at] getarnt, kann man die Adresse auch komplett in UniCode schreiben, dies sieht im Quellcode dann für die Mail Robots recht abenteuerlich aus, Beispiel:

<a href=”&#109;&#97;&#105;&#108;&#116;&#111;&#58;&#115
;&#117;&#112;&#112;&#111;&#114;&#116;&#64;&#115;&
#117;&#108;&#101;&#105;&#116;&#101;&#99;&#46;&#100;&
#101;”>Suleitec Mailadresse</a>

Um einen solchen UniCode zu erstellen, bietet die Webseite “Lernen im Internet” ein kleines Tool an, einfach E-Mail Adresse eingeben und Code generieren.

Mit Java Script kann man die Robots ebenfalls austricksen:

<script language=JavaScript>
<!–
var username = “support”;
var hostname = “sleitec.de”;
document.write(“<a href=” + “mail” + “to:” + username +
“@” + hostname + “>” + username +
“@” + hostname + “<” + “/a” + “>”);
//–>
</script>
In diesem Beispiel taucht die E-Mail Adresse nicht im Quellcode auf, sondern wird erst vom Browser Optisch zusammen gesetzt. Die wirkungsvollsten Methoden werden aber wohl Grafik und Unicode Lösungen darstellen.

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HTML und WYSIWYG Editoren – Teil II (von III)

Vergleich einiger HTML-Editoren:

Es gibt eine Vielzahl kostenloser oder sehr preisgünstiger Editoren. Eine Entscheidung zwischen Ihnen ist nur relevant in Bezug auf die Frage, ob man noch anderen Art von Code schreiben will.

Jemand der auch in Java programmiert, wird dann natürlich Eclipse wählen. Jemand der CSS und PHP Code schreiben will, wird gerne Weaverslave nehmen, denn diese Software unterstützt nicht nur diese Sprachen sondern bietet auch entsprechend der gewählten Codesprache unterschiedliche Anzeigemöglichkeiten an. Es macht nämlich Sinn. PHP-Code anders anzeigen zu lassen als HTML-Code. In der Praxis ist auch die Kombination aus PHP und HTML üblich, hier ist man dann mit dem Weaverslave gut bedient. Darüberhinaus unterstützt Weaversleave auch die Unterscheidung zwischen HTML und XHTML. XHTML ist eine Weiterentwicklung von HTML, die aber bestimmte Vorschriften zum Schreiben des Codes strenger festlegt als HTML. Weaversleave schreibt den Code automatisch richtig in XHTML um. (Erfahrungsbericht)

Als kommerzielle Variante im Bereich der HTML-Editoren gibt es noch Homesite 5.5 von Adobe, dessen Preis mit 145 Euro durchaus auffällig höher liegt als die kostenlosen Produkte.
Als Windows Programm kann es in deutsch betrieben werden. „Macromedia HomeSite 5.5 bietet erweiterte Handkodierungsfunktionen, Assistenten zur Steigerung der Produktivität und eine anpassbare Benutzeroberfläche zum effizienten Entwickeln, Bereitstellen und Verwalten Ihrer kompletten Website.“ (Adobe Programminfo)

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HTML und WYSIWYG Editoren – Teil I (von III)

HTML-Entwicklungswerkzeuge sind Computerprogramme, mit denen man Webseiten (die auf HTML-Code basieren) erstellen kann. Man kann hier zwischen reinen HTML-Editoren und WYSIWYG-Editoren unterscheiden.
Grundsätzliches:

Bei einem reinen HTML-Editor wird der Quellcode direkt vom Benutzer erstellt, der Webmaster muss den Code (weitgehend) selbständig schreiben, HTML Kenntnisse sind hierbei also erforderlich.

Beispiel: Um einen Absatz zu erzeugen, der teilweise fetten, teilweisen kursiven, teilweise fetten und kursiven Text enthält, muss man mit dem Editor folgenden Code schreiben:

<p>Dieser Textabsatz, enthält <b>fette</b> und <i>kursive</i> sowie <b><i>fette und kursive</i></b> Begriffe.</p>

Die außenstehende Klammerung mit (p) erzeugt dann den Absatz, die inneren Klammern erzeugen jeweils fetten (b) bzw. kursiven(i) Text.

Man könnte den HTML-Code mit jedem Editor erzeugen, also beispielsweise mit dem Windows-Programm Notepad. Der Vorteil eines speziellen Programms ist lediglich die Unterstützung, die das Programm beim Schreiben dieses speziellen Codes bietet. Häufig ermöglichen WYSIWYG-Editoren, den Quellcode auch direkt zu bearbeiten. Einige Editoren können auch mit auf Webservern eingesetzten Scriptsprachen, wie zum Beispiel PHP, umgehen. Gute HTML-Editoren besitzen eine so genannte Syntaxhervorhebung, welche Tags (die spitzen Klammern im Code) farblich kenntlich macht. Die besten dieser Programme unterstützen auch Autovervollständigen. Read the rest of this entry »

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