Mitte Oktober wurde eine kritische Sicherheitslücke im Linux-Kernel bekannt (CVE-2026-98432). Sie betrifft die Verarbeitung neuer Netzwerkverbindungen über IPv4 und ist mit einer Bewertung von 9,8 von 10 als kritisch eingestuft. Unter bestimmten Umständen hätte sie von außen ausgenutzt werden können, ohne dass dafür Zugangsdaten nötig sind.
Da für einen Teil der eingesetzten Kernel-Versionen noch keine offiziellen Updates der Hersteller verfügbar waren, hat das Technik-Team unseres Rechenzentrumspartners die Korrektur selbst eingepflegt, die Kernel neu erstellt und getestet. Anschließend wurden alle unsere Server aktualisiert und neu gestartet. Die Lücke ist damit auf unserer gesamten Infrastruktur geschlossen. Für die schnelle und gründliche Arbeit möchten wir uns an dieser Stelle ausdrücklich bedanken.
Für Sie besteht kein Handlungsbedarf. Ihre Websites, Postfächer und Daten sind von den Maßnahmen nicht betroffen.
Bei Fragen steht Ihnen unser Support wie gewohnt zur Verfügung.