Wenn auf der eigenen Webseite, z.B. im Impressum die eigene E-Mail Adresse im „Klartext“ angezeigt/geschrieben wird, dann ist die Warscheinlichkeit dauerhaft von Spam überschüttet zu werden sehr gross.

Spammer durchsuchen mit automatischen Scripten (E-Mail Robots) das Internet und somit auch Ihre Webseite nach E-Mail Adressen ab und eine so einmal gefundene E-Mail Adresse, wird in der Regel nie wieder Spamfrei.

Vorsorgen ist also die Devise. Eine Möglichkeit ist das Schreiben der E-Mail Adresse mit einem Grafikprogramm, abspeichern als Bild und dieses dann in die Webseite einbinden.

An Stelle des „@“ einfach [AT] oder +[at]+ eingeben ist ebenfalls eine Lösung, wenn diese auch schon von einigen Robots erkannt wird und somit nur wenig schützt.

Bei beiden Varianten , dann funktioniert
allerdings das automatische Öffnen der E-Mail Software mit Klick auf die Emailadresse nicht mehr.

Statt als Grafik oder mit[at] getarnt, kann man die Adresse auch komplett in UniCode schreiben, dies sieht im Quellcode dann für die Mail Robots recht abenteuerlich aus, Beispiel:

<a href=“&#109;&#97;&#105;&#108;&#116;&#111;&#58;&#115
;&#117;&#112;&#112;&#111;&#114;&#116;&#64;&#115;&
#117;&#108;&#101;&#105;&#116;&#101;&#99;&#46;&#100;&
#101;“>Suleitec Mailadresse</a>

Um einen solchen UniCode zu erstellen, bietet die Webseite „Lernen im Internet“ ein kleines Tool an, einfach E-Mail Adresse eingeben und Code generieren.

Mit Java Script kann man die Robots ebenfalls austricksen:

<script language=JavaScript>
<!–
var username = „support“;
var hostname = „sleitec.de“;
document.write(„<a href=“ + „mail“ + „to:“ + username +
„@“ + hostname + „>“ + username +
„@“ + hostname + „<“ + „/a“ + „>“);
//–>
</script>
In diesem Beispiel taucht die E-Mail Adresse nicht im Quellcode auf, sondern wird erst vom Browser Optisch zusammen gesetzt. Die wirkungsvollsten Methoden werden aber wohl Grafik und Unicode Lösungen darstellen.