Cyberangriffe, Schadecode, Viren – sorgen Sie vor, bevor es zu spät ist.

In einer Zeit, in der Cyberbedrohungen zunehmend an Bedeutung gewinnen, ist es für Unternehmen und Privatpersonen wichtiger denn je, sich über die aktuellen Entwicklungen im Bereich der Cybersicherheit im Klaren zu sein. In diesem Artikel möchten wir einige der jüngsten Cyberangriffe und Bedrohungen beleuchten und aufzeigen, wie wichtig es ist, geeignete Schutzmaßnahmen zu ergreifen.

Aktuelle Cyberbedrohungen

Hochschulen in Nordrhein-Westfalen betroffen

In den letzten fünf Jahren waren sämtliche Hochschulen in Nordrhein-Westfalen von Cyberangriffen betroffen. Besonders Hochschulen mit technischer Ausrichtung standen im Fokus der Angreifer. In vielen Fällen blieben die Angriffe dank des sensibilisierten Personals folgenlos, doch an acht Hochschulen gab es erfolgreiche Cyberangriffe mit Schäden. Die Universitäten arbeiten an neuen Sicherheitsstrukturen, um sich besser gegen solche Angriffe zu wappnen.

Western Digital My Cloud Service gehackt

Service vorübergehend eingestellt

Western Digital musste kürzlich ihren My Cloud Service aufgrund eines Hackerangriffs abschalten. Die betroffenen My Cloud-Network-Attached-Storage-Geräte (NAS) können derzeit nicht auf ihren Cloud-Service zugreifen. Western Digital arbeitet aktiv daran, die betroffene Infrastruktur und Dienste wiederherzustellen. Es ist noch unklar, welche Art und welchen Umfang die entwendeten Daten haben.

Backup-Verhalten der Deutschen

Mangelnde Datensicherung bei Privatnutzern

Eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag des eco Verbands zeigt, dass mehr als ein Drittel der Deutschen ihre wichtigsten privaten Daten seltener als einmal im Jahr oder sogar überhaupt nicht sichert. Experten empfehlen jedoch, dies mindestens einmal pro Woche zu tun. Nur jeder Fünfte in Deutschland erstellt wöchentlich oder öfter Backups seiner wichtigsten Daten. Das Bewusstsein für die Notwendigkeit von Backups im privaten Umfeld hat offenbar noch Nachholbedarf. Sicherheitsexperten raten dazu, wichtige Daten mindestens wöchentlich zu sichern und das möglichst über zwei Wege, beispielsweise in der Cloud und auf einer externen Festplatte.

Tipps für bessere Datensicherung

Cloud-Backup und lokale Sicherung für optimale Sicherheit

Sicherheitsexperten empfehlen, wichtige Daten mindestens wöchentlich zu sichern und das möglichst über zwei Wege, beispielsweise in der Cloud und auf einer externen Festplatte oder einem NAS. Dabei können Cloud-Backup-Lösungen wie Google Drive, iCloud, Dropbox und OneDrive oder lokale Optionen wie externe Festplatten und NAS-Geräte verwendet werden. Die Kombination aus Cloud-Backup und lokaler Sicherung bietet den besten Schutz für Ihre Daten.

Cybercrime: Zahlen und Fakten für Unternehmen

Cyberkriminalität hat in den letzten Jahren stetig zugenommen und stellt Unternehmen vor immer größere Herausforderungen. Laut dem Bundeskriminalamt (BKA) stieg die Anzahl der erfassten Cybercrime-Fälle in Deutschland im Jahr 2020 um 15,7% auf 108.474 Fälle, wobei der Schwerpunkt auf Computer- und Netzwerkkriminalität liegt. Die durch Cyberkriminalität verursachten Schäden beliefen sich 2020 in Deutschland auf rund 102,9 Millionen Euro. Unternehmen müssen daher geeignete Maßnahmen ergreifen, um sich vor Cyberangriffen und ihren finanziellen und reputationsbedingten Folgen zu schützen.

Quellangaben

  1. Alle Hochschulen in NRW von Cyber-Angriffen betroffen
  2. ‘Ongoing’ data breach forces Western Digital to shut down My Cloud service
  3. Deutsche schlampen beim Backup