Messe 4.0: Auch Messen werden digital

Messe 4.0: Auch Messen werden digital

gesponsorter GastbeitragDie traditionelle Messe ist auch im Zeitalter von Onlineangeboten & Co. keineswegs ein obsoletes Medium. Im Gegensatz zu früheren Zeiten haben sich allerdings die Präsentationsmethoden der Aussteller drastisch gewandelt, sodass heute immer mehr Digitaltechnik auf Messeveranstaltungen anzutreffen ist. Doch warum sind digitale Elemente auf Messen in der modernen Zeit eigentlich so beliebt und welche Vorteile bieten sie?

Weshalb sind Messen mit digitalem Schwerpunkt bei Unternehmen und Konsumenten so gefragt?

Die große Nähe des Technikbereichs zu digitalen Systemen führt zwangsläufig dazu, dass auf Messen wie der Gamescom, CeBIT oder IFA die meisten Aussteller auch hinsichtlich ihres Messeequipments auf digitale Medien setzen. So gibt es im Messebereich nur wenige Veranstaltungen, auf denen Besucher eine derart große Anzahl an Bildschirmen, Touchdisplays & Co. vorfinden. Wie die Besucherzahlen eindrucksvoll belegen, kommt das Vorhandensein von Digitaltechnik beim Publikum dabei sehr gut an. So tragen Multimedia-Elemente am Messestand entscheidend zum Besuchererlebnis bei, was vor allem auf die umfangreichen Interaktionsmöglichkeiten des digitalen Equipments zurückzuführen ist. Während es sich bei vielen konventionellen Präsentationsformen wie Banner und Displays um passive Informationsträger handelt, können Besucher bei digitalen Elementen aktiv am Geschehen teilnehmen.

Welche Vorteile bietet die zunehmende Digitalisierung den Ausstellern?

Das Nutzen von digitalen Medien hat auch für ausstellende Unternehmen deutliche Vorteile. So können beispielsweise Touchdisplays von Besuchern selbstständig bedient werden, ohne dass dafür die Unterstützung des Standpersonals erforderlich wird. Auf diese Weise werden die eigenen Mitarbeiter während des Auftrittes deutlich entlastet, ohne dass dabei die Kommunikation von Werbebotschaften eingeschränkt wird. Weiterhin ermöglicht der Einsatz von Digitaltechnik auf Messen eine wesentlich bessere Datenerfassung und erleichtert gleichzeitig deren Auswertung sowie leichtere Leadgenerierung auf Messen. Auch aus finanzieller Sicht kann sich die Anschaffung von digitalem Equipment lohnen. Zwar sind die Anschaffungskosten für mobile Messestände mit großflächigen Bildschirmen anfangs höher, jedoch lassen sich die Mehrkosten langfristig schnell wieder einholen. Während Plakate, Displays und Banner je nach Veranstaltung jedes Mal neu gedruckt werden müssen, lassen sich Monitore und Projektoren absolut universell einsetzen.

In welchen Messebereichen sind bereits Vorzeichen der Digitalisierung erkennbar und was bringt die Zukunft?

Neben digitallastigen Branchen wie der IT-Technik oder dem Gamingbereich, lassen sich erste Vorreiter der Digitalisierung ebenfalls in anderen Bereichen beobachten. So gehört zum Beispiel die Darstellung von virtuellen Objekten mit der Hilfe von interessanten VR-Anwendungen heute unter anderem in der Automobilbranche sowie Tourismus- und Baubranche zu einem festen Bestandteil vieler Aussteller. In Zukunft ist damit zu rechnen, dass sich die virtuelle Realität branchenübergreifend zu einem Standardequipment für Messestände etabliert. Weiterhin erwarten Experten auch eine Zunahme von AR-Anwendungen im Messebereich.

So ist es gut vorstellbar, dass schon in einigen Jahren Besucher an den Eingangstüren mit speziellen Brillen ausgestattet werden, welche mit entsprechenden Sensoren an den Ständen interagieren. Auf diese Weise können dem Besucher beim Anschauen eines Messestandes additionale Informationen eingeblendet werden. Neben der Zunahme von AR- bzw. VR-Anwendungen wird die Verarbeitung von Big Data für Unternehmen auch im Messebereich einen entscheidenden Einfluss haben. Beispielsweise könnten spezielle Recherche- und Matching-Tools die Vorbereitung für Besucher und Aussteller um ein Vielfaches erleichtern. Im virtuellen Raum würde so das eigentliche Zeitfenster einer Veranstaltung vergrößert werden, sodass Kunden und Unternehmen nicht nur während eines Events in Kontakt treten können, sondern auch im Vorfeld bzw. Nachhinein.

Was bleibt abschließend zum Thema zu sagen?

Die Digitalisierung hat den Messebereich bereits mit ihren ersten Ausläufern erreicht und birgt langfristig ein gigantisches Potenzial. Damit dieses jedoch ausgeschöpft werden kann, müssen zwangsläufig Hürden wie fehlende Breitbandstrukturen & Co. zuverlässig aus dem Weg geschafft werden.

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2017-09-13T13:13:37+00:0009. September 2017|Netztheke|